Im folgenden sollen einige der vom "trenino verde" befahrenden Strecken beschrieben werden. Auf seiner Reise durchquert er unberührte Natur und hält in Dörfern, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.
Die wichtigsten Strecken sind:
Stecke Arbatax - Mandas
Der Zug verkehrt täglich zwischen 15. Juni - 15. September. 
Die Reise ins Herz Sardiniens beginnt am Bahnhof Tortolì (im Zentrum des Ortes gelegen). Auf den ersten Kilometern durchquert der Zug eine Ebene mit Weingärten und Olivenpflanzungen, dann beginnt die Bahn bergauf zu schnaufen. Halt bei "Sella Elecci". Diese Haltestelle benutzen vor allem Einwohner von Arzana und Villagrande, die in der Umgebung Gärten und Felder besitzen. Es geht weiter, der Zug durchquert das Dorf Ilbono und anschließend das Zentrum von Lanusei. Danach scheint es, als ob der Zug seinen Spaß daran hätte, sich die steilen Hänge über der Stadt hinaufzuwinden. Auf kurvenreicher Strecke geht es weiter, immer höher hinauf - beinahe, als ob das Bähnlein die Wolken erreichen wolle. Nach einem 60 m langen Tunnel erreicht man das Gemeindegebiet von Arzana und fährt bald darauf in den 4 km außerhalb der Ortschaft gelegenen Bahnhof ein. Die Gipfel des Gennargentu-Gebirges und der Nordhang des Monte Idolo rücken immer näher. Der nächste Halt ist im Bahnhof von Villagrande (8 km vom Dorf entfernt). In der Gegend um Villagrande gibt es dichte Steineichenwälder und ausgedehnte Macchiabestände. In der Luft liegt der Duft nach Thymian und an den Ufern der sauberen Bäche weidet das Vieh.
Weiter geht es durch das Tal von Baccu Nieddu, und schließlich erreicht die Bahn den Bahnhof von Gairo (Gairo Scalo bzw. Gairo Nuovo). Der Ort Gairo Nuovo (Neu-Gairo) existiert erst seit den 50er Jahren. Die Bewohner von Gairo Vecchio (Alt-Gairo) ließen sich hier nieder, nach dem ein Erdrutsch ihr altes Dorf zerstört hatte. Die nächsten Haltestellen sind Taccuisara und Ussassai.
Man verläßt Ussassai und überquert die Schlucht von Taccuisara. Die Strecke führt über eine wunderschöne, 60 m lange Steinbrücke, von Ferne erkennt man die mit Wald bestandenen Anhöhen von Is Taccus, die Hänge des Gennargentu und des Grigline bei Desulo.
Der Zug durchfährt nun eine Ebene und erreicht schließlich das Naturschutzgebiet des Montarbu. Herrliche Panoramablicke auf die rosafarbenen Kalkfelsen von "Su Tonneri" und auf die markante Felsnadel von Perda Liana. Weiterfahrt nach Seui, die Bahn keucht angestrengt die Berge von "Su Tonneri" und "Arcuerì" hinauf. Man durchquert das Ortszentrum von Seui. Oft fährt der Zug so nahe an den Wohnhäusern vorbei, daß man ins Innere schauen kann.
Die folgenden Haltepunkte sind Sadali, Esterzili und Villanovatulo. Die Strecke windet sich an den steilen Hängen entlang, vor den Fenstern zieht langsam unberührte Natur vorbei. Mit seiner reichen Gebirgsvegetation, die sich auf den kahlen Kalkfelsen ausbreitet, gehört dieser Landstrich wohl zu den schönsten Sardiniens.
Nach einem Halt in Villanovatulo erreicht man den Sarcidano, eine Landschaft, die vom Flumendosa-Fluß durchflossen wird. Die nächsten Haltestellen befinden sich in Nurri und Orroli, zwei alte Dörfer, die für ihre Schafzucht berühmt sind. Heute gibt es hier mehr als 20.000 Schafe.
Nach der Fahrt durch den Sarcidano steht dem Zug nur noch eine letzte Anstrengung bevor: Zuerst überquert er die charakteristische Brücke über den Rio Mulargia, keucht an einigen alten Marmorbrüchen vorbei und fährt schließlich in den Bahnhof von Mandas (Endbahnhof) ein.
Touristen finden, Preise und Informationen :
Bahnhof Arbatax oder Tortolì - Info Point Arbatax - Turpass S. Maria Navarrese - Pro Loco Tortolì, Lotzorai
Hättest Du gerne ein Haus in Sardinien? Willst Du sicher und rentable investieren? Wir verkaufen Häuser und Appartements an der Ostküste Sardiniens.
Kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot!