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Höhlenforschung


Die Höhlenerkundung ermöglicht es uns in das Herz der Erde zu gelangen, in das Innere der Höhlen, die durch verschiedenste Umstände entstanden sind. Hier haben wir die Möglichkeit noch intakte traumhafte Stalagtiten und Stalagmiten zu bewundern. Um immer tiefer in die Höhlen vorzudringen ist es manchmal notwendig sich durch sehr enge Gänge zu schlängeln oder sich abzuseilen, um Abgründe zu überwinden.......Speziell die Ogliastra und die Barbagia bieten hier für Begeisterte dieses Sports zahlreiche Höhlen, wovon es einige tatsächlich noch zu erkunden gilt.

Eine der interessantesten Eigenschaften der Insel ist ihr antikes und kalkreiches Territorium, das eine Unterwelt verbirgt, von der bis heute nur ein Bruchteil entdeckt wurde und die zu entdecken noch ein richtiges Abenteuer ist. Mit Unterstützung der Kooperative G.A.E., professioneller Ausrüstung, Helm und Karbidlampe können wir uns aufmachen diese Welt zu entdecken, indem wir uns einige der nicht touristischen Grotten vornehmen.

 - Grotta di Orbisi. Schwierigkeitsgrad: leicht.
Nur während der Winterperiode fließt in dieser Schlucht ein reißender Fluß, ansonsten ist er meistens trocken und daher könne wir über das Flußbett die Höhle erreichen, deren Felswände perfekt abgeschliffen sind. Nach der Höhle besichtigen wir "Pischina Urthaddala", einen kleinen, zwischen hohen Kalkfelswänden versteckten See, der ein endemisches Tier beherbergt: "Il tritone".

 - Grotta "Su Prediargiu". Schwierigkeitsgrad: mittel (kurze sehr niedrige Abschnitte).
Diese Höhle ist tektonischen Ursprungs und ca. 800m lang. Im Inneren befinden sich verschiedene Säale mit außergewöhnlichen Ausformungen. Ganz besonders eindrucksvoll ist der letzt Saal in welchem die Wände gänzlich mit "cristalli di aragoniti" bedeckt sind, weiß wie Schnee und dünn wie Nadeln. Einzigartig in Italien. Nach der Höhle machen wir einen Spaziergang zum "Su Turru Biancu", einem kleinen Wasserfall in der wilden Codula di Luna.

- Grotta "Heliches Artas". Schwierigkeitsgrad: mittel.
Über eine kleine Leiter steigen wir 7m hinab in einen Schacht und erreichen den ersten Saal. Der Name der Höhle bedeutet "hohe Steineichen", weil bis zu 15m lange Wurzeln der Steineiche ins Innere der Höhle eingedrungen sind und hier verkalkten. Danach Besuch des Nuraghendorfes "Sos Carros" und der Karstquelle "Su Cologone", die mit ihren 300 Litern/Sek. die größte Quelle Sardiniens ist.

- Grotta del Fico. Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll.
Den Eingang zu dieser Höhle erreicht man über einen Hirtenweg, der sich wenige Meter über dem Meer befindet, in einem Felsvorsprung des Golfs von Orosei. Hier haben bis vor nur 40 Jahren die Mönchsrobben ihren Nachwuchs zur Welt gebracht. Im Inneren sehen wir wunderschöne Stalagtiten und Stalagmiten, während sich unter uns in den unterirdischen Kanälen die Wellen brechen. Jetzt können Sie besuchen die Höhle am Meer

- Grotta "Sos Sirios". Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll.
Diese Höhle befindet sich in den Felswänden oberhalb der "Codula di Luna" und wurde von den ersten Bewohnern Sardiniens benützt. Im Inneren können wir große Krüge bewundern die komplett verkalkt sind und von den Ureinwohnern zum Einfangen des Wassers benützt wurden.

Teilnahme:
Es werden keine Höhlenerfahrungen vorausgesetzt, ausreichend ist eine gute körperliche Verfassung und Kondition und keine Angst vor Dunkelheit oder Platzangst. Wir benützten teils Wege teils auch nicht, stellenweise müssen wir exponierte Stellen mit Seilsicherung passieren.


Sie können Führer und Informationen über Aktivitäten in Orte der Urlaub finden

 

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