Auf der Insel ist diese sehr vielseitige Kunst charakterisiert durch ihre Technik und Motive, und wird vorallem für Dekorationszwecke verwendet. Die verwendete Technik der Handwerker kommt von der Nachahmung der Werke der Hirten, die, um die lange Einsamkeit des Landes zu ertragen, Gefühle, Emotionen und Entbehrungen in Holzschnitzerei verarbeiteten. Heute werden Gebrauchsgegenstände für das Haus geschnitzt, welche in früheren Zeiten für die Landarbeiten gefertigt wurden. Der typischste Gegenstand dieser Tradition, ebenfalls sorgfältigst von einer Generation auf die andere übertragen, ist die Hochzeitstruhe, zur Aufbewahrung der Aussteuer und Wertgegenstände der Familie. Die Truhen, reich bearbeitet mit heiligem Relief und Gravur, waren bestimmt für die Sakristeien der Kirchen. Neben den wunderschönen Truhen werden auch Möbel und Sesseln und die bekannten Karnevalsmasken von Boves (Ottana) und Mamuthones (Mamoiada) hergestellt. Besonders erwähnenswert ist die Fertigung von Möbeln aus rotem Wacholder in Olbia, welche den herben und intensiven Geruch und das mächtigen Aussehen des Holzes behalten
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