Um Sardinien etwas erforschen zu können, ist es auf jeden Fall notwendig zumindest tageweise ein Auto zu mieten, da die meisten interessanten Ausgrabungsstätten und auch viele andere Sehenswürdigkeiten nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Es gibt unzählige Ausflugsmöglichkeiten, angefangen von den sagenumworbenen Dörfern des Landesinneren, der wunderschönen Strände der Umgebung, bis zu zahlreichen interessanten Ausgrabungsstätten.
Ausgangspunkt Tortolì:
- Orgosolo - Richtung Villagrande Strisaili und danach Schnellstrasse 389 Richtung. Das Dorf befindet sich im Herzen der Barbagia und ist Teil des Parks des Gennargentu. Sehenswert die vielen "Murales" -Wandmalerein.
- Oliena - Erreicht man auf der SS 125 Richtung Norden/Olbia. Nach Dorgali führen Hinweisschilder nach Oliena. Berühmt für besonders schöne Stickerein (Tücher), den guten Rotwein Nepente und das besonders geschmackvolle und gute Hotel/Restaurant Su Gologone (sehenswert!) benannt nach der nahliegenden Quelle.
- Nuoro - Richtung Villagrande Strisaili, danach Schnellstrasse 389 bis nach Nuoro. Sehenswert Mueen: Archeologische Museum, Museum Grazia Deledda, das neue Museum MAN etc.

- Dorgali - Auf der SS 125 Richtung Norden/Olbia. Das Dorf ist berühmt für seine Handwerkskunst: Teppiche, Keramik, Messer, Leder und Enogastronomische Produkte. Cala Gonone, Teil der Gemeinde am Meer mit kleinem Hafen. Nach Dorgali, Richtung Orosei proseguendo Besichtigung der Grotten Ispinigoli.
- Küste - AusgangspunktTortolì auf der SS 125 nach Cagliari, erreicht man die Strände von Barisardo: Cea und Torre di Barì bekannt durch den Sarazenenturm. Weiter nach Süden erreichen wir Cardedu und die Marina von Gairo mit den Stränden Su Sirboni (10 Min. zu Fuss) und Coccorocci. Noch weiter im Süden ist Tertenia und Sarrala wieder mit Sarazenenturm. Im Norden von Tortolì, die Strände von Lotzorai, S. Maria Navarrese und auf der SS 125 Richtung Baunei, Pedra Longa, alleinstehender Fels im Meer.

- Osini, Gairo -Auf der SS 125 Richtung Cagliari, Abzweigung nach Jerzu, bekannt für seinen Cannonau. Besichtigung der Grotte Su Marmuri in Ulassai. Dann kommt Osini, auf 1000 m. Zu besichtigen Nuraghen, die Stiege San Giorgio. In Gairo kann man den alten Teil des Dorfes besichtigen, welcher 51 durch eine Mure zerstört wurde.