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Juwelen und Schmuckgegenstände


anello sardoDie Wurzeln dieses Kunsthandwerkes finden sich in weiter Vergangenheit, tatsächlich beweisen archeologische Ausgrabungen, dass Juwelen bereits in der vornuragischen Epoche verwendet wurden; sei es als heilige Gegenstände oder einfach als Körperschmuck. Heute kann man die schöne und komplexe Kunst der sardischen Goldschmiedearbeit entweder in den Schaukästen der Juweliere bewundern, oder indem man verschiedene Volksfeste besucht und den Trachten besondere Aufmerksamkeit schenkt.
Die Verbindung zwischen der Goldschmiedekunst und den sardischen Trachten ist auf der Insel sehr stark, so ist es möglich die Trachten der einzelnen Dörfer zu unterscheiden und den Unterschied zwischen dem normalen Alltagsgewand und jenem gewissenhaft aufbewahrten für die Festtage wahrzunehmen.

Einige Juwelenarten:

Knöpfe: man verwendet sie noch heute für die sardische Tracht, um die Manschetten und den Kragen der Herrenhemden und auch die Westen der Frauen zu schließen. Ursprünglich aus Silber, nach und nach in Gold gefertigt, wurden Sie früher nur für das Hochzeitsgewand, später auch für andere Festtagskleidung verwendet.

 Anstecknadeln: Anstecknadeln werden zur Befestigung des Schals oder um die Blusen der weiblichen Tracht zu schließen, verwendet. Die Anstecknadeln einiger Trachten sind nicht einfache Metallbearbeitungen, sondern richtige Kunstwerke, wie die "ispilla de conca" von Dorgali, "s' agula" von Lotzorai und viele andere.

Amuletten: die Fertigung dieser Gegenstände war typisch für viele Dörfer der Insel und noch heute werden sie in einigen Orten, unterstützt durch den Volksglauben, hergestellt. Der schwarze Stein als Gegenmittel gegen das Böse, kleine Kugeln aus Feuerkiesel oder fossilem Holz als Anhänger gegen den bösen Blick oder eine Muschel, sind die häufigsten Amuletten.

Die verwendeten Materialien
Im Altertum verwendete man Kupfer und Silber, welche später durch Gold und Korallen ersetzt wurden. Diese sind heute noch die meist verwendeten Materialien der Goldschmiede auf Sardinien. Besonders erwähnenswert sind die Feinarbeiten von Dorgali und die Bearbeitungen der Korallen in Alghero, Bosa und Carloforte.

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